2009-06-21

'Erfolg'

Von glaukothyr @ 19:31 [ 013 Teilchenbeschleuniger ]

Erfolg ist, was sich nach dem Erreichen des ursprünglich Angestrebten einstellt und was mit der Anstrengung für das Angestrebte nur sehr eingeschränkt zu tun hat.
Er ist die Reaktion der Umgebung auf das Erreichte, gleichgültig, ob die Anstrengung diesem der eigentlich etwas - vielleicht sogar ganz - anderem gegolten hat.
Er unterliegt einer eigenen Dynamik und entwickelt eigene Dynamiken, die nicht regelmässig und unabdingbar der Kontrolle dessen, dem er zuteil wird, unterliegt und unterstellt bleibt.

Der Erfolg wird als eigenständige Dynamik zur neuen und oft unerwarteten Herausforderung für den Erfolgreichen bzw. für das Erfolgreiche.
So gibt Erfolg oft ungefragt 'Recht', wo es eines solchen eigentlich nicht bedarf und auch, wo es sogar fehl am Platz ist. Begriffe, Bedeutungen und Werte können dadurch  so durcheinander geraten, dass die Wahrnehmung des Erfolgs etwas völlig Anderes wird als die Wahrnehmung des Erreichens und des Erreichten.                                                   

 


2009-06-15

Das Wesen der Systeme

Von glaukothyr @ 18:49 [ 013 Teilchenbeschleuniger ]
Wo von Systemen die Rede ist, sind regelmässig  organisierte, normierte, legitimierte und institutionalisierte Illusionen bzw. Illusionskompositionen und Idealisierungen gemeint.
Alle Systemwirte wollen das aus ihrer Sicht "Richtige" und "Gute" und neigen, "wo und wenn es nicht anders geht" dazu, dieses durch mit "Naturgesetzlichkeiten" oder gar mit kosmischen Gesetzen gerechtfertigter Unerbittlichkeit und Grausamkeit erzwingen.
Kein System ist gut genug, nicht früher oder später dahin zu gelangen, dass "es nicht mehr anders geht".
Je häufiger ausser Grausamkeit keine andere Wahl mehr bleibt, desto näher rückt das System an seinen Zusammenbruch.


2009-05-25

Der Einzelne und seine Ohnmacht

Von glaukothyr @ 12:22 [ 013 Teilchenbeschleuniger ]

Post Scriptum zu einem Brief an eine Versicherungsagentur betreffend das systemische Symptom automatisierter Korrespondenz mit der Kundschaft, wie sie auch von Behörden und von privaten Dienstleistern mehr oder weniger sinnvoll und kundenorientiert gehandhabt wird.

P.S. (Zu Handen der Automatismusverantwortlichen)
Das Symptom automatisch, nach zu simpler Kriterienauswahl gerastert automatischer Informations- bzw. Korrespondenzauslösung ist ein allgemeines.
Es tritt auffällig häufig in Verhältnissen zwischen administrativ und ressourciell überlegenen, kollektivierend organisatorischen Systemen einerseits und dieser Kollektivierung wehrlos ausgesetzten und in Abhängigkeit gebrachten Individuen andererseits auf.

Der Nutzen dieser 'Informations'-automatismen ist im Verhältnis zum von diesen verursachten Verschleiss an materiellen wie immateriellen Ressourcen sehr oft - wenn nicht gar fast regelmässig - minim bis kontraproduktiv.
Die Fortsetzung solcher Verfahren im bisherigen Stil scheint wenig geeignet, Vertrauen in die Tauglichkeit der sie anwendenden Systeme zu schaffen.

Sie verstärkt den Eindruck auf Seiten der Vertrauensgeber, dass die Systeme auf Verdichtung der Abhängigkeit des Einzelnen von ihren Automatismen beruhen bzw. dieser Abhängigkeit für ihre 'ökonomische Selbstbehauptung' geradezu als Roh- und Treibstoff bedürfen. Das wiederum lässt eher erwarten, dass die Fortführung bisheriger Scheinrationalisierungen und zu simpel beurteilter Effizienzsteigerung weniger aus der währenden Krise hinaus denn noch tiefer in die Dekadenz kollektivierender Nutzenmaximierungskulte, auf Kosten individueller Autonomie, hineinführen.

 

 

 


2009-05-17

Vorsorge? Wozu oder wogegen denn?

Von glaukothyr @ 12:42 [ 013 Teilchenbeschleuniger ]

Wer zuviel der Vorsorge frönt oder sie gar zum Kult erhebt, sei's zum kollektiven oder privaten, hat schliesslich das unvermeidliche Nachsehen.
Er verausgabt seine Zukunft und wird irgendwann davon überrascht und enttäuscht, dass er samt seinem Vorgesorgten keine Zukunft mehr hat.
Das nimmt er dann zum Anlass, nach Schuldigen jedwelcher Art Ausschau zu halten, um sie zu jagen, zu plagen und auszurotten.
 
Der uneinsichtig von den Wirkungen seines Vorsorgekultes Enttäuschte macht sich die Ausrottung Schuldiger und der Schuld - die er für 'das Böse' hält -  'seinem Ebenbilde gleich', zur 'neuen' Zukunft bzw. zur scheinbaren Kompensation effektiv vertaner Zukunft.
 
Man kann aber nicht 'Böses' ausrotten, ohne Leben und Lebensvoraussetzungen zu zerstören oder gar unwiderbringlich zu vernichten.
 
Konsequenz aus der Ausrottung des 'Bösen' : Noch weniger Zukunft - und entsprechend immer weniger Anlass für 'Vorsorge' jedwelcher Art überhaupt. Es fehlt aber nicht nur an Anlass, sondern in peinlichem Grade auch an Kräften und Ressourcen dazu. Diese werden von hastigen, aus auf zwangsläufig als das nächstdringend Scheinende verkürzter Sicht beeinflusste Reaktionen auf gründlich und unerkannt seit langem schon Missratenes verzehrt.
 
Sind die Gejagten und Geplagten wehrlos und werden tatsächlich so sehr dezimiert, dass es wegen Mangels an Prügelknaben für die Jäger noch prekärer und zeitlich aussichtsloser wird, da diejenigen, die lange an den Nutzen, den Wert und gar die Unentbehrlichkeit des von den Jägern mit ihrer Jagd auf das Schädliche 'Geleistete' geglaubt - und deshalb auch einiges dafür erduldet - haben, ernüchtert und verspätet erkennen, wie sehr die Jäger vor allem für sich selbst gesorgt, ihre Beschäftigung gerechtfertigt und zum achtenswert scheinenden Beruf gemacht haben, dagegen vom Allgemeinwohl, das es nicht gibt (vor allem nicht auf Kosten Wehrloser, Gejagter und Geplagter), das sie aber zu wahren und in dieser Art wahren zu müssen vorgaben, keine Ahnung hatten.

Sind aber die Gejagten stark genug, sich zu wehren, werden sie irgend wann einmal selber zu Jägern auf die sie Jagenden und Plagenden. - Worauf das dann hinausläuft, bedarf keiner weiteren Erörterung. Die Medien berichten ausführlich und gründlich falsch darüber.

 

2009-05-10

Muttertag

Von glaukothyr @ 13:55 [ 013 Teilchenbeschleuniger ]

Eine unbestimmte und doch beachtliche Zahl von Müttern ist fest entschlossen, alles zu tun und zu unternehmen, damit die Welt für ihre Kinder eine bessere werde - und beginnen damit bei ihren Kindern, statt bei sich selbst. So lehren sie unbedacht ihre Kinder, mit dem 'gut' Gemeinten und nicht zu Ende Gedachten bei den Andern zu beginnen und es andern aufzuzwingen statt es selbst zu riskieren und zu tun.

Sie halten ihre Sehnsucht für die Welt und sich selbst als dieser enthoben. Sie meinen, zu wissen, was unter keinen Umständen zuzulassen sei - und das ist alles, was ihrem Traum und Bild von der 'besseren' Welt widerspricht, ohne zu fragen, welchen Anteil sie selber daran haben, dass die Welt nicht so ist wie sie meinen, dass sie sein müsste.

Sie opfern die Freiheit und die Lebensfreude ihrer Kinder auf den Altaren ihrer erträumten und ersehnten Götter.


2009-04-27

Schöpfungen, Paradiese und ...

Von glaukothyr @ 12:42 [ 013 Teilchenbeschleuniger ]

... 'die' Gründe für deren 'Endlichkeit'

Die guten 'Ratschläge' und 'weisen Sprüche' vor märchenhaft schönen Kulissen im PPS-Format haben Hochkonjunktur. Das Süsse soll über das Bittere siegen.
Jeder Rat einzeln ist sehr sinnig, jede dieser Weisheiten gründet - für sich allein genommen - unendlich tief. Alle zusammen zusammengerührt sind ein bisschen viel und können in der Praxis einander ganz schön in's Gehege kommen.
Sie können auch dazu verleiten, das Hässliche und Unangenehme (Verantwortung, Augaben) auf Andere - in der Regel Schwächere - abzuschieben, wie es ja auch auf vielen Ebenen der Wirtschaft und Politik sehr auffällig geschieht.
Die regelmässig absolute, bedingungslose Formulierung dieser Weisheiten unterstützt ungewollt Denkformen wie :
"Wenn nur dieses so und so und dafür jenes nicht mehr wäre, wäre Alles für Alle und immer gut, könnten alle politischen, wirtschaftlichen und medizinischen Probleme der 'Menschheit' für alle Zeiten gelöst sein."
Solche Denkformen scheinen bestechend einfach und unwiderlegbar, ihre Umsetzung in eine nachhaltig ('ein für alle Mal') und bis in's kleinste perfekt wirkende Praxis artet regelmässig in totalitäre Eskapaden aus.
 
Alle Ratschläge dieser Art haben nur bedingte Geltung, etwa (nur als schematische Vorschläge zu verstehen):
  • Es ist richtig, sich Zeit zu nehmen, wenn das nicht auf Kosten der Zeit Anderer geht.
  • Es st schön, Pläne zu haben, wenn man weiss, wozu.
  • Es ist gut, dankbar zu sein, wenn man sich Rechenschaft gibt, wem wofür.
  • Es ist erquickend, andere zum Lachen zu bringen, wenn man begreift, worüber.
  • Es ist verdienstvoll, andern Hoffnung zu machen, wenn man offenlegt, worauf.
Der Grundtenor solcher absolut formulierter Ratschläge und 'Weisheiten' in ihrer Gesamtheit verheisst ein 'Paradies', das letztlich auf sich selbst beruht, sich selbst befriedigt und genügt und sich mangels schöpferischer Impulse erschöpft. Das ist dann der Punkt, wo 'Erkenntnis' verlockend wird, weil 'Leben' ohne schöpferische Auslösungen und mangels Bewegung zum für das Lebendige unerträglich todgleichen Zustand wird.
Das Paradies gerät unerwartet in Widerspruch zur Schöpfung.
 
In Wahrheit war die 'Vertreibung aus dem Paradies' keine Vertreibung sondern ein provozierter Aufbruch aus dem Paradies, zu verstehen als Fortsetzung der Schöpfung und als deren Eintritt in einen endlosen, dem Schöpfenden entgleitenden und - mehr oder weniger plötzlich (big bang!) - entwachsenden Evolutionsprozess.
(Es gibt auch nicht 'die Schöpfung' sondern deren unendlich Viele von vielen grösseren und kleineren 'Schöpfern' in wachsender Zahl).

 

 

 


2009-04-17

K O N S U M ?

Von glaukothyr @ 12:48 [ 013 Teilchenbeschleuniger ]
Einer von vielen Begriffen, von denen sich sich alle einbilden, zu wissen, was das sei: "Verbrauch" bzw. "Verzehr".
Beginnt man mit dem Versuch, kurz und bündig zu beschreiben, wie das "Verbrauchen" wovon, warum, wozu und wie, d.h.: unter insgesamt ('ganzheitlich') welchen Voraussetzungen und Bedingungen und in welchen Spannungsfeldern bzw. unter welchen Spannungen zu materiellen und ideellen Werten sowie zu Konzepten individuellen Daseinssinns einerseits, kollektiver Anpassungszwänge andererseits (etwa zum Zwang, Folteranordnungen retrospektiv als 'gutgläubige Erfüllung nationaler Pflicht' zu rechtfertigen), wird deutlich, wie wenig auch der Gebildetste und Höchstqualifizierte wirklich weiss, was er eigentlich tut, wenn er selber konsumiert. Und man muss sich dabei gleich auch noch in eben so schmerzlicher Weise darüber Rechenschaft geben, wie wenig man weiss, was man wirklich bewirkt, wenn man arbeitet, um Güter und Dienstleistungen zum Konsum anzubieten, um selber konsumieren zu können, und sei es auch nur des Nötigsten, um nicht von denen, die ungestört und in 'ihrem Frieden' konsumieren wollen, als und mit "Sozialmüll' eingemauert zu werden.
 
Die Ökonomischen Theorieen und die darauf gründenden Wirtschaftsideologieen und -konzepte gehen selber von einem zwiespältigen und gar widersprüchlichen Konsumbegriff aus: Sie setzt ihn für das Blühen des Marktes voraus um ihn gleichzeitig als kostentreibenden Faktor auf der Produktionsebene zu unterdrücken.
Die Konsumlust mit dieser inneren Widersprüchlichkeit anreizen zu wollen, ähnelt dem Versuch, ein Perpetuum Mobile am Laufen zu erhalten, ohne dass Jemand merken darf, dass es kein Perpetuum per se, sondern ein mit faulem Zauber scheinbar "'aus eigener Kraft' sich fortlaufend in Bewegung Haltendes" sondern "von unsichtbarer Hand" - auf fremde Kosten - Angetriebenes, ein 'perpetuer motum (occultum)' ist.

Auch dem Hungrigen können Umstände den Appetit verschlagen, die weder mit seiner medizinischen Gesundheit noch mit seinem Geldbeutel direkt zu tun haben. Ein gesunder Appetit wiederspiegelt ein gesundes, friedliches und bedrohungsfreies und von ermutigenden Perspektiven umstelltes kollektives Umfeld wieder, in welchem das Verzehren sorglosen und mit dem Gewissen gegenüber den Andern vereinbaren Genuss bereitet.

Nicht nur Appetit, auch Appetitlosigkeit kann ansteckend sein. Aus dauerhaft Appetitlosen werden auf Dauer Hungrige, Geschwächte und Verzeifelte.
Sie können von den Rechthabern, Selbstgefälligen und Verwöhnten vielleicht zu Tausenden, nicht aber millionenfach eingemauert werden, jedenfalls nicht friedlich.

2009-04-13

Das 'Gute'

Von glaukothyr @ 22:04 [ 013 Teilchenbeschleuniger ]

Vom Guten ist die Rede, wenn man nicht sicher ist, was das eigentlich sei. Es hilft nicht, darüber zu reden.
Von Menschlichkeit, Gerechtigkeit und Ähnlichem zu reden besteht Anlass, wo es längst darum geschehen ist.
Das versäumte 'Gute' lässt sich nicht ein- und nachholen. Es bleibt für immer verloren. Und es lässt sich nicht auf Vorrat tun, so wenig wie man heute schon für den morgigen Tag "voratmen" kann.

Das Gute ist lebendig und lebendig ist fortwährend immer nur hier und jetzt.

Die Vorstellung, ein Konto mit Gutem, das mit Schlechtem verrechenbar, führen zu können, ist irrig.

Man wird durch Übung zum Guten fähig oder nicht.




2009-04-05

Man spricht von Gier ...

Von glaukothyr @ 22:26 [ 013 Teilchenbeschleuniger ]
... vernünftigerweise beim Tier, also bei einem Lebenwesen, das seinem Trieb um seines Lebens Willen gehorcht.

Sprachgeschichtlich entstammt das Wort 'Gier', nach Ansicht von Experten, dem althochdeutschen 'giri', das mit 'Begierde' gleich bedeutend ist. Zwei Quellen mischen sich in dieser Lautform : das indogermanische 'gher-', das mit 'verlangen' gleich bedeutend und mit dem das Wort 'gern' verwandt ist, einerseits, die sog. 'r-Ableitungen' von 'ghei-' andererseits, die Bedeutungen wie 'gähnen', 'klaffen', 'verlangen' abdecken und womit Worte wie 'Geier' und 'Geiz' verwandt sind.

Diese sprachgeschichtlichen Annahmen rechtfertigen es, die moderne Bedeutung des Wortes Gier als ein vitales, unbeherrscht triebhaft wildes Verlangen bzw. Begehren nach Befriedigung für das Lebewesen notwendiger und seine Lebendigkeit prägender Bedürfnisse zu definieren, das, im Gegensatz zur Unersättlichkeit eben gesättigt und befriedigt werden kann und sich dadurch legt.

Unersättlichkeit ist nicht triebhaft, sondern wahnhafte Entgleisung der Huldigung an ein Prinzip, eine Ideologie, eine Theorie usf.  Ihre Wahnhaftigkeit manifestiert sich als Verlust des Sinns für Verhältnismässigkeit und dem entsprechend in einer Mass- und Rücksichtslosigkeit in dieser oder jener Hinsicht.
Spielarten der quantitativen Unersättlichkeit sind zwanghafter Perfektionismus, Pedanterie, Rechthaberei, Machbarkeits- und Allmachtswahn, der alles Verzichten als Beschränktheit, Unentschlossenheit, Ängstlichkeit, Entscheidungsschwäche, Unschlüssigkeit Resignation oder Feigheit auslegt und der sich daraus weiter steigernde Wahn grenzenlosen Wachstums - schlicht genannt 'Grössenwahn'.

Anders als die Gier kommt die Unersättlichkeit sehr häufig in sehr dezent gediegener und diszipliniert scheinender Form daher, ist sie doch nicht eine Gier nach Leben sondern ein parareligiöses Streben nach Macht für und durch ein System, das der Unersättliche für unübertrefflich hält. Gier ist unter des Unersättlichen Würde und sie ekelt ihn. Er hat es nicht nötig, je gierig auf etwas zu sein. Er erhebt Anspruch darauf, zu befehlen, was ihm beliebt, nicht, zu erhalten, wonach er bedarf oder es ihn gelüstet. Der Unersättliche verachtet es, Wünsche oder gar Sehnsüchte zu hegen, er strebt danach, sich jeder Zeit wahllos nehmen zu können, was immer es sei, um die absolute Überlegenheit des Systems, dessen Vasalle er ist, unter Beweis zu stellen.
Die Unersättlichkeit will ganz anders als die Gier, keine Befriedigung, sondern endlos wiederholte und fortgesetzte Steigerung der Unzufriedenheit und Anstachelung systemhörig willkürlicher Zielsetzung.


Ein eindrückliches Bild ...

Von glaukothyr @ 09:11 [ 013 Teilchenbeschleuniger ]

... und die Wirklichkeit, auf die es bezogen ist.

An- und Einheizer in Amt und Würden freuen sich,

ihrem als Berufung aufgefassten und gewerteten Temperament gemäss,

über 'viel Zug im Kamin',

ohne von dessen Wirkung viel Ahnung zu haben.

 

Es kann sehr gefährlich sein, "viel Zug" in einen nicht optimal konstruierten und dazu nur notdürftig in Stand gehaltenen Kamin zu bringen,

ganz besonders, wenn man meint, im gleichen Zug auch den Estrich entrümpeln und Altpapier ohne Rücksicht auf Umwelt und Nachbarn entsorgen zu können.

 

 


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