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<rdf:RDF xmlns="http://purl.org/rss/1.0/" xmlns:rdf="http://www.w3.org/1999/02/22-rdf-syntax-ns#" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/" xmlns:admin="http://webns.net/mvcb/" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:moblog="http://kaywa.com/rss/modules/moblog/"><channel rdf:about="http://glaukothyr.blueblog.ch/"><title>glaukothyr</title><link>http://glaukothyr.blueblog.ch/</link><description>Unentscheidbarkeiten, Irrt&#xFC;mer, Aberglaube, Heilige K&#xFC;he und heilig gesprochene Nachahmungen, Empfindlichkeiten und Intoleranzen usf. Alles, wor&#xFC;ber man nicht spricht, weil es Geld, Leistung, Sex und Erfolg nicht wichtig nimmt.</description><dc:language>de</dc:language><dc:date>2009-09-09T01:18:18Z</dc:date><dc:creator/><admin:generatorAgent rdf:resource="http://www.kaywa.com"/><admin:errorReportsTo rdf:resource="mailto:support@kaywa.com"/><sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod><sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency><sy:updateBase>2000-01-01T12:00+00:00</sy:updateBase><items><rdf:Seq><rdf:li rdf:resource="http://glaukothyr.blueblog.ch/blog-administration-und-infos-1/irrtum.html"/></rdf:Seq><rdf:Seq><rdf:li rdf:resource="http://glaukothyr.blueblog.ch/ego-und-aggregate/ende-ohne-langen-abschied.html"/></rdf:Seq><rdf:Seq><rdf:li rdf:resource="http://glaukothyr.blueblog.ch/ch-bananenplantagen/demokratie-und-rechtsstaat-auf-des-messers-schneide.html"/></rdf:Seq><rdf:Seq><rdf:li rdf:resource="http://glaukothyr.blueblog.ch/ch-bananenplantagen/gedanken-ueber-die-zerfetzung-des-rechtsstaates.html"/></rdf:Seq><rdf:Seq><rdf:li rdf:resource="http://glaukothyr.blueblog.ch/teilchenbeschleuniger/erfolg.html"/></rdf:Seq><rdf:Seq><rdf:li rdf:resource="http://glaukothyr.blueblog.ch/teilchenbeschleuniger/das-wesen-der-systeme.html"/></rdf:Seq><rdf:Seq><rdf:li rdf:resource="http://glaukothyr.blueblog.ch/teilchenbeschleuniger/der-einzelne-und-seine-ohnmacht.html"/></rdf:Seq><rdf:Seq><rdf:li rdf:resource="http://glaukothyr.blueblog.ch/teilchenbeschleuniger/vorsorge-wozu-oder-wogegen-denn.html"/></rdf:Seq><rdf:Seq><rdf:li rdf:resource="http://glaukothyr.blueblog.ch/teilchenbeschleuniger/muttertag.html"/></rdf:Seq><rdf:Seq><rdf:li rdf:resource="http://glaukothyr.blueblog.ch/teilchenbeschleuniger/schoepfungen-paradiese-und-.html"/></rdf:Seq></items></channel><item rdf:about="http://glaukothyr.blueblog.ch/blog-administration-und-infos-1/irrtum.html"><title>Irrtum</title><link>http://glaukothyr.blueblog.ch/blog-administration-und-infos-1/irrtum.html</link><description>Anl&#xE4;sslich der Umstrukturierung der Abos bei Swisscom wurde vom telefonischen Kundendienst die Anfrage, ob der blueblog...</description><dc:date>2009-09-09T01:18:18Z</dc:date><dc:creator>Peter Straub</dc:creator><dc:subject>Blog Administration und Infos</dc:subject><content:encoded><![CDATA[<p xmlns="">Anl&#xE4;sslich der Umstrukturierung der Abos bei Swisscom wurde vom telefonischen Kundendienst die Anfrage, ob der blueblog beibehalten werden k&#xF6;nne, verneint. Die Eintr&#xE4;ge w&#xFC;rden zwar nicht gel&#xF6;scht, aber neue Beitr&#xE4;ge k&#xF6;nnten nicht mehr hinzugef&#xFC;gt werden, hiess es. Dieser Test scheint dies zu wiederlegen.</p>
<p xmlns="">Das muss aber nicht heissen, dass Glaukothyr hierher zur&#xFC;ckkehren und hier wieder aufleben wird.&#xA0;<br/></p>]]></content:encoded></item><item rdf:about="http://glaukothyr.blueblog.ch/ego-und-aggregate/ende-ohne-langen-abschied.html"><title>Ende ohne langen Abschied</title><link>http://glaukothyr.blueblog.ch/ego-und-aggregate/ende-ohne-langen-abschied.html</link><description>Es hat alles ein Ende. das ist gewiss.
Ungewiss bis zuletzt bleibt, wie das Ende stattfinden und aussehen wird, wie und wo es...</description><dc:date>2009-08-28T07:24:39Z</dc:date><dc:creator>Peter Straub</dc:creator><dc:subject>Ego, Agglomer- und Aggregate</dc:subject><content:encoded><![CDATA[<p xmlns="">Es hat alles ein Ende. das ist gewiss.</p>
<p xmlns="">Ungewiss bis zuletzt bleibt, wie das Ende stattfinden und aussehen wird, wie und wo es schmerzen wird.</p>
<p xmlns="">Dies ist das Ende von Glaukothyr. F&#xFC;r Eingeweihte zwar voraussehbar und sogar in Kauf genommen (aus technischen und finanziellen Gr&#xFC;nden), aber nicht in dieser Form geplant.</p>
<p xmlns="">Vieles hat in der letzten Zeit nach Ausdruck verlangt. Eine Flut (allerdings ebenfalls f&#xFC;r neue Ziele in Kauf genommener) Sachzw&#xE4;nge jeder denkbaren Art, haben diesen Ausdruck mitgerissen.&#xA0; Was davon &#xFC;berleben wird, wird an andern Ufern sich aufrappeln.</p>
<p xmlns="">Den Lesern von Glaukothyr sei herzlicher Dank.<br/></p>
<p xmlns="">&#xA0;</p>]]></content:encoded></item><item rdf:about="http://glaukothyr.blueblog.ch/ch-bananenplantagen/demokratie-und-rechtsstaat-auf-des-messers-schneide.html"><title>Demokratie und Rechtsstaat auf des Messers Schneide</title><link>http://glaukothyr.blueblog.ch/ch-bananenplantagen/demokratie-und-rechtsstaat-auf-des-messers-schneide.html</link><description>Die im letzten Eintrag dramatisierte "Zerfetzung des Rechtsstaates" hat nun doch (noch) nicht symbolisch als solche...</description><dc:date>2009-07-19T16:28:27Z</dc:date><dc:creator>Peter Straub</dc:creator><dc:subject>CH-Bananenplantagen</dc:subject><content:encoded><![CDATA[<p xmlns="" align="justify">Die im letzten Eintrag dramatisierte "<a target="_blank" href="http://glaukothyr.blueblog.ch/p278.html">Zerfetzung des Rechtsstaates</a>" hat nun doch (noch) nicht symbolisch als solche stattgefunden.<br/>
Eine Gelegenheit zum Verschnaufen, kein Grund aber, aufzuatmen.<br/>
Viele Fragen sind unbeantwortet und viele Verh&#xE4;ngnisse werden weiterhin von den einen, denen sie peinlich, als Routine hingestellt, von den andern, denen sie ungeheuer, als Normalit&#xE4;t bzw. als Unab&#xE4;nderlichkeit hingenommen, in einem den Angeh&#xF6;rigen der kontinentaleurop&#xE4;ischen Machteliten um die Mitte des 18. Jahrhunderts auff&#xE4;llig &#xE4;hnlichen Geiste, der in einem angeblichen Ausspruch des <a target="_self" href="http://en.wikipedia.org/wiki/File:Louis_XV_of_France_Coin.jpg">Monarchen</a> oder seiner einflussreichsten <a target="_self" href="http://en.wikipedia.org/wiki/File:Madame_de_Pompadour.jpg">M&#xE4;tresse</a> seine der Nachwelt &#xFC;berlieferte Pr&#xE4;gung fand :</p>
<blockquote xmlns="">
<p>"Apr&#xE8;s moi (nous) le d&#xE9;luge".</p>
</blockquote>
<p xmlns=""><strong>Der Ausspruch, ob jemals getan oder nicht, ist sehr vielschichtig.<br/>
Man k&#xF6;nnte ihn auch als das <a target="_self" href="http://www.drillingsraum.de/room-emc2/emc2_mainpic_i.PNG">e=mc&#xB2;</a> der Physik der Kontrolle &#xFC;ber Kollektive ettikettieren :<br/></strong><br/></p>
<div xmlns="" align="center"><strong>Macht erh&#xE4;lt und erneuert sich durch aus ihrer langzeitigen Wirkung und Dynamik periodisch f&#xE4;llige Krisen und Zusammenbr&#xFC;che, deren Wirren sie nutzt, um sich den k&#xFC;nftigen Herausforderungen, von den sich zu fr&#xFC;h als Gewinner, Sieger und neue Herrscher W&#xE4;hnenden unbemerkt, angemessen neu zu organisieren.<br/></strong></div>
<div xmlns="" align="justify">&#xA0;</div>
<div xmlns="" align="justify">Die Geschichtsschreibung im Dienste der jeweils neu organisierten Macht, diente regelm&#xE4;ssig dazu, den Umsturz bzw. die effektvoll gefeierte aber nicht wirkliche und nachhaltige &#xDC;berwindung der Krise als Entwicklungsschritt Richtung verbesserter Zivilisation und Mehr an Menschenw&#xFC;rde und Gerechtigkeit darzustellen und dabei die unter der Verkleidung des Neuen und "Neuzeitlichen" verborgen wirkende Kontinuit&#xE4;t der Innehabung der Kontrolle &#xFC;ber die zentralsten Schaltstellen der Steuerung alles Kollektiven unber&#xFC;hrt zu lassen bzw. h&#xF6;chstens unter soziokulturellen bzw. kultur&#xF6;konomischen Gesichtspunkten zu kommentieren und feuilletonieren.<br/></div>
<div xmlns="" align="justify">&#xA0;</div>
<div xmlns="" align="justify"><strong>Zur&#xFC;ck zum eher kleinlichen, aber zur "Staatsaff&#xE4;re" aufgebl&#xE4;hten Schwank um einige Fetzen Papiers:</strong><br/>
Ein ermutigendes Zeichen f&#xFC;r einen Rest Vert&#xE4;ndnis f&#xFC;r Rechtsstaatlichkeit, Demokratie und Gewaltenteilung im Bundesrat ist, dass er die Notwendigkeit eingesehen hat, von einer unabh&#xE4;ngigen, jedenfalls mit guten Gr&#xFC;nden f&#xFC;r in der Sache unparteiisch urteilend gehaltenen Instanz verifizieren zu lassen, dass der Rechtspflege keine Dokumente vorenthalten werden, deren sie f&#xFC;r die Untersuchung und Verfolgung von Delikten gegen die Unabh&#xE4;ngigkeit und Sicherheit des Staates bedarf, wozu sie nicht nur erm&#xE4;chtigt, sondern von Verfassung und Gesetz genau so beauftragt ist, wie der Bundesrat, im Interesse der Sicherheit des Staates zu handeln.<br/>
Ganz klar, auch die Wahrung der Sicherheit des Staates ist eine Aufgabe aller drei politischen Gewalten, und damit, dass sie dazu nach unterschiedlichen Gesichtspunkten und mit verschiedenen Kompetenzen handeln und vorgehen sollen, meint die Verfassung wohl eher, dass die Gewalten ihren Eigenarten und Befugnissen gem&#xE4;ss zusammen arbeiten und Wege der Zusammenarbeit erschliessen sollen statt sich gegenseitig davon ausschliessen und behindern.<br/></div>
<div xmlns="" align="justify">&#xA0;</div>
<div xmlns="" align="justify">Tatsache bleibt einerseits, dass es doch einigen Druckes bedurfte, den Bundesrat zu dieser Einsicht zu bewegen, ist es gleichzeitig aber auch andererseits, dass dieser Druck politisch wirksam aufgebaut und zur Wirkung gebracht werden konnte, was eben doch auch als ein Zeichen daf&#xFC;r gedeutet werden kann, dass der letzte Funke vitalen Demokratieerhaltungs- und -entwicklungswillens noch nicht aus dem K&#xF6;rper der Schweizerischen Politik gewichen ist.<br/>
So viel zur Erleichterung eines "patriotisch rechtschaffenen Gewissens" im Rahmen des politisch Gewohnten und Gem&#xFC;tlichen, wo das eingangs erw&#xE4;hnte, den Machtverwaltern Peinliche, ihren Vasallen und H&#xF6;rigen Ungeheure noch nicht wahrzunemen ist.<br/></div>
<div xmlns="" align="justify">Was k&#xF6;nnte das denn sein?<br/>
Zun&#xE4;chst ist da etwas zu Bereinigendes, das in den K&#xF6;pfen F&#xFC;hrungsgl&#xE4;ubiger und -h&#xF6;riger immer noch herumspukt, da es einem Glaubensbekenntnis zur totalen Effizienzkonkurrenz "zum Besten Aller", letztlich sogar auch der davon r&#xFC;cksichtslos &#xDC;berrollten, Weggespickten und Zerquetschten, wirke und darum glaubt, ein moderner Staat, aufgefasst als Effizienzmaximierungskollektiv, sei nach den Massgaben auf dauerhafte H&#xF6;chstleitung angetriebener Massen Leistungsf&#xE4;higer, also wie eine private wirtschaftliche Unternehmung zu f&#xFC;hren.<br/></div>
<div xmlns="" align="justify">Das so maximierte und raffiniert umverteilte Bruttosozialprodukt reiche dann ohne weiteres, auch die &#xDC;berrollten, Weggespickten, Gestrandeten und Zerquetschten so weit wieder herzustellen, dass sie die Errungenschaften des Effizienzmaximierungskultes dankbar hinnehmen w&#xFC;rden, weil sie ja keinerlei Argumente daf&#xFC;r haben k&#xF6;nnen, wie es ihnen ergangen w&#xE4;re und erginge, wenn der Kult, dessen Opfer und dann Gesegnete sie geworden, nicht stattgef&#xFC;nden h&#xE4;tte und immer noch stattf&#xE4;nde. (Auch Glaukothyr war einst von dieser Idee begeistert und stieg mit wehenden Fahnen ins Experiment der allm&#xE4;chtigen Effizienz.)<br/>
Das global angesetzte Experiment mit der maximierten Effizienz musste teils mit Terror und Kriegen erzwungen werden und ist dennoch globalfatal gescheitert. Und das liegt auch an den F&#xFC;hrungskonzepten, von denen man glaubte und hoffte, sie f&#xFC;hrten das Experiment zum Erfolg. Diesen Konzepten war das Prinzip der Durchsetzung gegen Widerst&#xE4;nde zu Grunde gelegt.<br/></div>
<div xmlns="" align="justify">Genau, dass diese Einsicht des Scheiterns bisheriger F&#xFC;hrungskonzepte zur allgemeinen werden k&#xF6;nnte, ist f&#xFC;r die einen peinlich, f&#xFC;r die andern ungeheuer - und die Falschen (diejenigen, die sich k&#xFC;nftig zu fr&#xFC;h zu den k&#xFC;nftigern Gewinnern z&#xE4;hlen m&#xF6;chten) wittern darin "Morgenluft".<br/></div>
<p xmlns="">Der sich noch z&#xF6;gernd regende Zweifel an den bisher hoch gesch&#xE4;tzten F&#xFC;hrungskonzepten ist aber nur das oberfl&#xE4;chliche Kr&#xE4;useln einer viel tieftr&#xFC;ndigeren Str&#xF6;mung.<br/></p>
<p xmlns="" align="justify">Der Bundesrat war von vorne herein unf&#xE4;hig, aus eigener Kompetenz zu verstehen, was in den Unterlagen, die er hat vernichten lassen, einerseits gestanden hat (und deren &#xDC;bereinstimmung mit den noch vorhandenen "Kopieen" ja nicht mehr verifizierbar ist und bis ins Einzelne festzustellen der Bundesrat aus eigener Sachkompetenz nie f&#xE4;hig war, - woraus ihm kein Vorwurf gemacht werden kann, was aber unumst&#xF6;ssliche Tatsache bleibt), und was in den Papieren steht, um deren Vernichtung es heute noch geht, andererseits. Er musste sich von ausl&#xE4;ndischen Experten sagen lassen, dass es sich um Pl&#xE4;ne oder um wichtige Teile davon zum Bau von Atombomben handle und muss das einfach glauben.<br/>
Rein optisch und materiell handelt es sich um mit mathematischen, physikalischen und evt. auch chemischen Formeln oder nach solchen aussehenden Zeichenkompositionen vollgeschriebenes Papier; die Zeichen k&#xF6;nnten auch v&#xF6;lllig Anderes oder&#xA0; sogar rein Nichts bedeuten und darstellen.<br/>
Die &#xD6;ffentlichkeit und ihre Vertreter sind darauf angewiesen und haben keine andere Wahl als (jedenfalls offiziell) zu glauben, was (nicht frei ausw&#xE4;hlbare) Experten zur Deutung dieser Zeichen meinen. Nach mathematisch strenger Logik bleibt Skepsis an der Wahrheit dieser Aussagen zul&#xE4;ssig.<br/>
Der Bundesrat, aber nicht nur er, sondern der ganze politische Apparat stehen in dieser Hinsicht quasi unter Vormundschaft von f&#xFC;r Wissende Gehaltenen, deren Wissen so exklusiv ist oder von einem engen Kreis Auserkorener f&#xFC;r so exclusiv ausgegeben wird, dass es schwierig wird, jemand Unabh&#xE4;ngigen zu finden, der dieses Wissen best&#xE4;tigen oder in Zweifel ziehen kann.</p>
<div xmlns="" align="justify">Wohl keine Regierung, kein Parlament und kein Justizapparat auf der Welt befindet sich hier in einer grunds&#xE4;tzlich gegen&#xFC;ber exclusivem Wissen unabh&#xE4;ngigeren Situation.<br/>
Das wirft Fragen danach auf, wie weit Politik &#xFC;berhaupt noch eigenst&#xE4;ndig entscheiden kann und wie weit sie immer mehr von Potentialen exklusiven und schwer verst&#xE4;ndlichen Wissens beeinflusst und gar gelenkt wird - wenn es sich denn um wirkliches Wissen handelt und nicht um blosse Vort&#xE4;uschungen zur Beeinflussung politischer Entscheide.<br/>
In vergleichbaren, wenn auch nicht so extrem eingeengten Abh&#xE4;ngigkeiten befinden sich politisch organisierte Risiko- und Effizienzkollektive hinsichtlich der Beurteilung von Epi- und Pandemieen und dem Aufwand f&#xFC;r geeignete Vorsorge.</div>
<div xmlns="" align="justify">&#xA0;</div>
<p xmlns="" align="justify"><strong>So oder so bleibt die Vernichtung von mit Wissen beschriebenem Papier eine Art symbolisch magischer Akt des Bannens einer unbezwingbaren Gefahr, die sich gr&#xF6;ssten Teils aus der Ohnmacht eigenen Unwissens ergibt.</strong><br/>
Die Aufzeichnung von Wissen beweist ja, dass das Aufgezeichnete als Wissen vorhanden ist und seinen Ursprung anderswo hat, als wo die Aufzeichnung sich befindet. Die Quelle des Wissens wird mit der Vernichtung einer aus ihr stammenden Aufzeichnung nicht zum Versiegen gebracht und es bleibt ungewiss, wie weit das Wissen anderweitig verbreitet ist. Das wirklich Gef&#xE4;hrliche, die Idee, Kernkraft als Zerst&#xF6;rungspotential zu missbrauchen, ist in die Welt gesetzt und kann nicht mehr aus ihr gel&#xF6;scht werden. Viel gef&#xE4;hrlicher, als alles Wissen ist der Wahn, Wissensvorsprung als Mittel zum Machtgewinn &#xFC;ber vermeintlich Unterlegene einsetzen zu k&#xF6;nnen und diesen endlosen Wettlauf um den entscheidenden Vorsprung wiederholt und beliebig lange fortgesetzt eindeutig f&#xFC;r sich entscheiden zu k&#xF6;nnen.<br/></p>
<div xmlns="" align="justify">Daneben gibt es schon seit den 40er-Jahren letzten Jahrhunderts Forschungs- und Entwicklungsbereiche und -t&#xE4;tigkeiten, von denen die &#xD6;ffentlichkeit nirgends auf der Welt auch nur ahnt (wiewohl sie sie direkt oder indirekt mitfinanziert und daf&#xFC;r arbeitet, dass Voraussetzungen f&#xFC;r sie geschafffen werden), worum es dort wirklich geht und auf deren Ergebnisse und m&#xF6;gliche Konsequenzen sie in ihrem nie aufholbaren Wissensr&#xFC;ckstand h&#xE4;ppchenweise vorbereitet und angew&#xF6;hnt wird, bevor sie sich vor vollendete und h&#xF6;chstens unter Verlusten r&#xFC;ckg&#xE4;ngig zu machende Tatsachen gestellt sieht, an denen mit Politik nur unter Aushaltung grosser Spannungen und Belastungen noch etwas zu &#xE4;ndern ist.<br/>
Hier m&#xFC;ssen grunds&#xE4;tzliche Fragen zur Tauglicherhaltung und Weiterentwicklung von Demokratie gestellt un er&#xF6;rtert werden, bevor es unwiederbringlich <em>zu</em> sp&#xE4;t ist. Sp&#xE4;t ist es bereits - wie schon vor 250 Jahren.<br/></div>
<p xmlns="">&#xA0;</p>]]></content:encoded></item><item rdf:about="http://glaukothyr.blueblog.ch/ch-bananenplantagen/gedanken-ueber-die-zerfetzung-des-rechtsstaates.html"><title>Gedanken &#xFC;ber die Zerfetzung des Rechtsstaates</title><link>http://glaukothyr.blueblog.ch/ch-bananenplantagen/gedanken-ueber-die-zerfetzung-des-rechtsstaates.html</link><description>Die Auseinandersetzung zwischen Regierung und Rechtspflege war &#xFC;berf&#xE4;llig.
Es gab bereits fr&#xFC;here Turbulenzen...</description><dc:date>2009-07-10T18:15:52Z</dc:date><dc:creator>Peter Straub</dc:creator><dc:subject>CH-Bananenplantagen</dc:subject><content:encoded><![CDATA[<p xmlns="" align="justify"><strong>Die Auseinandersetzung zwischen Regierung und Rechtspflege war &#xFC;berf&#xE4;llig.</strong><br/>
Es gab bereits fr&#xFC;here Turbulenzen zwischen diesen beiden, gem&#xE4;ss Verfassung getrennten und getrennt zu bleibenden Gewalten.<br/>
Sie wurden der &#xD6;ffentlichkeit regelm&#xE4;ssig als pers&#xF6;nliche Machtk&#xE4;mpfe zwischen politischen Primadonnen plausibel gemacht.<br/></p>
<p xmlns="" align="justify"><strong>In Wirklichkeit und im Wesentlichen geht es um die Konkurrenz zwischen Executivstaat und dem Rechtsstaat</strong>, m.a.W. um die Entscheidung, ob politisch organisierte Kollektivit&#xE4;t (heute noch unter dem Begriff "Staat" aufgefasst und er&#xF6;rtert) sich Richtung menschenw&#xFC;rdiger, auf Recht gr&#xFC;ndender Gemeinschaft oder Richtung "Political Mass-Control", das heisst zu territorial gegeneinander abgegrenzten, nach "f&#xFC;rsorglich" autorit&#xE4;ren F&#xFC;hrungsprinzipen verwalteten und durch Sach- und Administrativzw&#xE4;nge gelenkten, gesichts- und sprachlos gemachten Massen.<br/>
Es braucht nicht allzuviel Anstrengung und Fantasie, sich vorstellen zu k&#xF6;nnen, welche Seite diese Entscheidung ohne Mitwirkung der mitverantwortlichen Gewalten und Kr&#xE4;fte herbeizuf&#xFC;hren bestrebt ist.<br/>
<br/>
<strong>Das Argument mit der Sicherheit des Staates ist so alt wie der Anspruch auf die Kontrolle &#xFC;ber den Staat</strong> und gemeint ist nie wirklich die Sicherheit der Rechtsordnung, der B&#xFC;rger und der Bev&#xF6;lkerung sondern regelm&#xE4;ssig und dem Wesen aller Erstrebung und Innehabung ungeteilter Macht entsprechend die Unantastbarkeit der Positionen der in den jeweils aktuellen Machtkonstellationen etablierten Eliten und Akteure.</p>
<p xmlns="" align="justify"><strong>Regelm&#xE4;ssig braucht der wirkliche Bestand des Sicherheitsbed&#xFC;rfnisses von denjenigen, die dieses geltend machen, nur behauptet und nicht einmal nur glaubhaft gemacht, geschweige denn nachgewiesen werden.</strong> Dieser Nachweis wird seinerseits mit der Behauptung verweigert, dass eben dieser die Sicherheit des Staates gef&#xE4;hrden w&#xFC;rde.<br/>
Wie gesagt, geht es in diesen F&#xE4;llen nicht um die Sicherheit des Staates, sondern um die Unantasbarkeit aktueller Machtkonstellationen bzw. um deren Immunit&#xE4;t gegen Grunds&#xE4;tze des Rechtsstaates. Eine so definierte Immunit&#xE4;t ist sehr problematisch unter dem Gesichtspunkt des Willk&#xFC;rverbotes.<br/></p>
<p xmlns="" align="justify"><strong>Die Rechtsstaatlichkeit ist aber das unabdingbare Fundament einer freiheitlichen Demokratie.</strong> Sie vor der Unantastbarkeit von F&#xFC;hrungsanspr&#xFC;chen herabzusetzen und zu erniedrigen, schafft ein politisch viel tiefgreifenderes und nachhaltigeres Sicherheitsrisiko als die Relativierung von aktuellen Machtstellungen und Entscheidungspositionen.<br/>
<br/>
<strong>Das verfassungsm&#xE4;ssig der Executive zugebilligte Notstandsrecht rechtfertigt nur die Schaffung einstweiliger, sachlich beschr&#xE4;nkter und zeitlich befristeter Verh&#xE4;ltnisse</strong>, nicht die Schaffung vollendeter und nicht r&#xFC;ckg&#xE4;ngig machbarer Tatsachen, weil ja die vollendete Tatsache jede zeitliche Befristung vereitelt und die sachliche Beschr&#xE4;nkung unkenntlich und un&#xFC;berpr&#xFC;fbar macht.<br/>
Die Schaffung vollendeter Tatsachen durch Notstandsrecht bzw. Notstandsverf&#xFC;gung oder Notstandsaktion ist ein klarer Missbrauch des Notstandsrechts. Sie kommt in ihrer politischen Qualit&#xE4;t einem Staatsstreich beunruhigend nahe. Die Vernichtung von etwas ist endg&#xFC;ltig und unumkehrbar.<br/>
<br/>
<strong>Dass ein durch bloss durch eine in besonders hohem Masse von Fall zu Fall auslegungsbed&#xFC;rftige Generalklausel erm&#xE4;chtigtes Kollegium von sage und schreibe sieben K&#xF6;pfen sich anmass</strong>t, ohne Mitwirkung und Kontrolle durch die &#xFC;brigen Gewalten und ohne Gutachten fachlich ausgewiesener Experten&#xA0; &#xFC;ber die Gef&#xE4;hrlichkeit bestimmter Informationen und Dokumente und deren Tragweite ohne jede Rechenschaftspflicht zu befinden und zu entscheiden, l&#xE4;sst vermuten, dass es in einer Art Putativnotstand (herbeigew&#xFC;nschte Notsituation) absolutistische All&#xFC;ren h&#xF6;her sch&#xE4;tzt als Pflichtbewusstsein und Bescheidenheit gegen&#xFC;ber der Verfassung, dem Recht und der &#xD6;ffentlichkeit und gegen&#xFC;ber <u><em>allen Aspekten</em></u> - nicht nur den von ihnen selbstgef&#xE4;llig bevorzugten - der Sicherheit des Staates.</p>
<div xmlns="" align="justify"><strong>Es ist grotesk, zu glauben, die Executivgewalt sei in einer Demokratie allein berufen und kompetent, die Sicherheitsbed&#xFC;rfnisse des Staates zu definieren , dar&#xFC;ber zu befinden und entscheiden.</strong><br/>
<br/>
Mit den Dokumenten werden auch wichtige Teile des kollektiven Vertrauens in die politischen Institutionen und Akteure zerfetzt.<br/>
<br/></div>
<p xmlns="">&#xA0;</p>]]></content:encoded></item><item rdf:about="http://glaukothyr.blueblog.ch/teilchenbeschleuniger/erfolg.html"><title>'Erfolg'</title><link>http://glaukothyr.blueblog.ch/teilchenbeschleuniger/erfolg.html</link><description>Erfolg ist, was sich nach dem Erreichen des urspr&#xFC;nglich Angestrebten einstellt und was mit der Anstrengung f&#xFC;r das...</description><dc:date>2009-06-21T17:31:28Z</dc:date><dc:creator>Peter Straub</dc:creator><dc:subject>013 Teilchenbeschleuniger</dc:subject><content:encoded><![CDATA[<p xmlns="" align="justify"><strong>Erfolg ist, was sich <em>nach</em> dem Erreichen des urspr&#xFC;nglich Angestrebten einstellt</strong> und was mit der Anstrengung f&#xFC;r das Angestrebte nur sehr eingeschr&#xE4;nkt zu tun hat.<br/>
Er ist die <u>Reaktion der Umgebung</u> auf das Erreichte, gleichg&#xFC;ltig, ob die Anstrengung diesem der eigentlich etwas - vielleicht sogar ganz - anderem gegolten hat.<br/>
Er unterliegt einer eigenen Dynamik und entwickelt eigene Dynamiken, die nicht regelm&#xE4;ssig und unabdingbar der Kontrolle dessen, dem er zuteil wird, unterliegt und unterstellt bleibt.</p>
<p xmlns="" align="justify"><strong>Der Erfolg wird als eigenst&#xE4;ndige Dynamik zur neuen und oft unerwarteten Herausforderung f&#xFC;r den Erfolgreichen bzw. f&#xFC;r das Erfolgreiche.</strong><br/>
So gibt Erfolg oft ungefragt 'Recht', wo es eines solchen eigentlich nicht bedarf und auch, wo es sogar fehl am Platz ist. Begriffe, Bedeutungen und Werte k&#xF6;nnen dadurch&#xA0; so durcheinander geraten, dass die Wahrnehmung des Erfolgs etwas v&#xF6;llig Anderes wird als die Wahrnehmung des Erreichens und des Erreichten.&#xA0;&#xA0;&#xA0;&#xA0;&#xA0;&#xA0;&#xA0;&#xA0;&#xA0;&#xA0;&#xA0;&#xA0;&#xA0;&#xA0;&#xA0;&#xA0;&#xA0;&#xA0;&#xA0;&#xA0;&#xA0;&#xA0;&#xA0;&#xA0;&#xA0;&#xA0;&#xA0;&#xA0;&#xA0;&#xA0;&#xA0;&#xA0;&#xA0;&#xA0;&#xA0;&#xA0;&#xA0;&#xA0;&#xA0;&#xA0;&#xA0;&#xA0;&#xA0;&#xA0;&#xA0;&#xA0;&#xA0;&#xA0;&#xA0;&#xA0;&#xA0;<br/></p>
<p xmlns="" align="justify">&#xA0;</p>]]></content:encoded></item><item rdf:about="http://glaukothyr.blueblog.ch/teilchenbeschleuniger/das-wesen-der-systeme.html"><title>Das Wesen der Systeme</title><link>http://glaukothyr.blueblog.ch/teilchenbeschleuniger/das-wesen-der-systeme.html</link><description>Wo von Systemen die Rede ist, sind regelm&#xE4;ssig&#xA0; organisierte, normierte, legitimierte und institutionalisierte...</description><dc:date>2009-06-15T16:49:18Z</dc:date><dc:creator>Peter Straub</dc:creator><dc:subject>013 Teilchenbeschleuniger</dc:subject><content:encoded><![CDATA[<div xmlns="" align="justify">Wo von Systemen die Rede ist, sind regelm&#xE4;ssig&#xA0; organisierte, normierte, legitimierte und institutionalisierte Illusionen bzw. Illusionskompositionen und Idealisierungen gemeint.<br/>
Alle Systemwirte wollen das aus ihrer Sicht "Richtige" und "Gute" und neigen, "wo und wenn es nicht anders geht" dazu, dieses durch mit "Naturgesetzlichkeiten" oder gar mit kosmischen Gesetzen gerechtfertigter Unerbittlichkeit und Grausamkeit erzwingen.<br/>
Kein System ist gut genug, nicht fr&#xFC;her oder sp&#xE4;ter dahin zu gelangen, dass "es nicht mehr anders geht".<br/>
Je h&#xE4;ufiger ausser Grausamkeit keine andere Wahl mehr bleibt, desto n&#xE4;her r&#xFC;ckt das System an seinen Zusammenbruch.<br/></div>
<br xmlns=""/>]]></content:encoded></item><item rdf:about="http://glaukothyr.blueblog.ch/teilchenbeschleuniger/der-einzelne-und-seine-ohnmacht.html"><title>Der Einzelne und seine Ohnmacht</title><link>http://glaukothyr.blueblog.ch/teilchenbeschleuniger/der-einzelne-und-seine-ohnmacht.html</link><description>Post Scriptum zu einem Brief an eine Versicherungsagentur betreffend das systemische Symptom automatisierter Korrespondenz mit...</description><dc:date>2009-05-25T10:22:54Z</dc:date><dc:creator>Peter Straub</dc:creator><dc:subject>013 Teilchenbeschleuniger</dc:subject><content:encoded><![CDATA[<p xmlns="" align="justify"><strong>Post Scriptum zu einem Brief an eine Versicherungsagentur betreffend das systemische Symptom automatisierter Korrespondenz mit der Kundschaft, wie sie auch von Beh&#xF6;rden und von privaten Dienstleistern mehr oder weniger sinnvoll und kundenorientiert gehandhabt wird.</strong></p>
<p xmlns="" align="justify"><strong>P.S. (Zu Handen der Automatismusverantwortlichen)</strong><br/>
Das Symptom automatisch, nach zu simpler Kriterienauswahl gerastert automatischer Informations- bzw. Korrespondenzausl&#xF6;sung ist ein allgemeines.<br/>
Es tritt auff&#xE4;llig h&#xE4;ufig in Verh&#xE4;ltnissen zwischen administrativ und ressourciell &#xFC;berlegenen, kollektivierend organisatorischen Systemen einerseits und dieser Kollektivierung wehrlos ausgesetzten und in Abh&#xE4;ngigkeit gebrachten Individuen andererseits auf.<br/>
<br/>
Der Nutzen dieser 'Informations'-automatismen ist im Verh&#xE4;ltnis zum von diesen verursachten Verschleiss an materiellen wie immateriellen Ressourcen sehr oft - wenn nicht gar fast regelm&#xE4;ssig - minim bis kontraproduktiv.<br/>
Die Fortsetzung solcher Verfahren im bisherigen Stil scheint wenig geeignet, Vertrauen in die Tauglichkeit der sie anwendenden Systeme zu schaffen.<br/></p>
<p xmlns="" align="justify">Sie verst&#xE4;rkt den Eindruck auf Seiten der Vertrauensgeber, dass die Systeme auf Verdichtung der Abh&#xE4;ngigkeit des Einzelnen von ihren Automatismen beruhen bzw. dieser Abh&#xE4;ngigkeit f&#xFC;r ihre '&#xF6;konomische Selbstbehauptung' geradezu als Roh- und Treibstoff bed&#xFC;rfen. Das wiederum l&#xE4;sst eher erwarten, dass die Fortf&#xFC;hrung bisheriger Scheinrationalisierungen und zu simpel beurteilter Effizienzsteigerung weniger aus der w&#xE4;hrenden Krise hinaus denn noch tiefer in die Dekadenz kollektivierender Nutzenmaximierungskulte, auf Kosten individueller Autonomie, hineinf&#xFC;hren.</p>
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<p xmlns="">&#xA0;</p>]]></content:encoded></item><item rdf:about="http://glaukothyr.blueblog.ch/teilchenbeschleuniger/vorsorge-wozu-oder-wogegen-denn.html"><title>Vorsorge? Wozu oder wogegen denn?</title><link>http://glaukothyr.blueblog.ch/teilchenbeschleuniger/vorsorge-wozu-oder-wogegen-denn.html</link><description>
Wer zuviel der Vorsorge fr&#xF6;nt oder sie gar zum Kult erhebt, sei's zum kollektiven oder privaten, hat schliesslich das...</description><dc:date>2009-05-17T10:42:41Z</dc:date><dc:creator>Peter Straub</dc:creator><dc:subject>013 Teilchenbeschleuniger</dc:subject><content:encoded><![CDATA[<strong xmlns=""><br/></strong>
<div xmlns="" align="justify"><strong>Wer zuviel der Vorsorge fr&#xF6;nt</strong> oder sie gar zum Kult erhebt, sei's zum kollektiven oder privaten, hat schliesslich das unvermeidliche Nachsehen.<br/>
Er <strong>verausgabt seine Zukunft</strong> und wird irgendwann davon &#xFC;berrascht und entt&#xE4;uscht, dass er samt seinem Vorgesorgten keine Zukunft mehr hat.<br/>
Das nimmt er dann zum <strong>Anlass, nach Schuldigen jedwelcher Art Ausschau zu halten</strong>, um sie zu jagen, zu plagen und auszurotten.</div>
<div xmlns="" align="justify">&#xA0;</div>
<div xmlns="" align="justify"><strong>Der uneinsichtig von den Wirkungen seines Vorsorgekultes Entt&#xE4;uschte</strong> macht sich die Ausrottung Schuldiger und der Schuld - die er f&#xFC;r 'das B&#xF6;se' h&#xE4;lt -&#xA0; 'seinem Ebenbilde gleich', zur 'neuen' Zukunft bzw. zur scheinbaren Kompensation effektiv vertaner Zukunft.</div>
<div xmlns="" align="justify">&#xA0;</div>
<div xmlns="" align="justify"><strong>Man kann aber nicht 'B&#xF6;ses' ausrotten, ohne Leben und Lebensvoraussetzungen zu zerst&#xF6;ren oder gar unwiderbringlich zu vernichten.</strong></div>
<div xmlns="" align="justify">&#xA0;</div>
<div xmlns="" align="justify"><strong>Konsequenz aus der Ausrottung des 'B&#xF6;sen' : Noch weniger Zukunft</strong> - und entsprechend immer weniger Anlass f&#xFC;r 'Vorsorge' jedwelcher Art &#xFC;berhaupt. Es fehlt aber nicht nur an Anlass, sondern in peinlichem Grade auch an Kr&#xE4;ften und Ressourcen dazu. Diese werden von hastigen, aus auf zwangsl&#xE4;ufig als das n&#xE4;chstdringend Scheinende verk&#xFC;rzter Sicht beeinflusste <strong>Reaktionen auf gr&#xFC;ndlich und unerkannt seit langem schon Missratenes</strong> verzehrt.<br/></div>
<div xmlns="" align="justify">&#xA0;</div>
<div xmlns="" align="justify"><strong>Sind die Gejagten und Geplagten wehrlos</strong> und werden tats&#xE4;chlich so sehr dezimiert, dass es wegen Mangels an Pr&#xFC;gelknaben f&#xFC;r die J&#xE4;ger noch prek&#xE4;rer und zeitlich aussichtsloser wird, da diejenigen, die lange an den Nutzen, den Wert und gar die Unentbehrlichkeit des von den J&#xE4;gern mit ihrer Jagd auf das Sch&#xE4;dliche 'Geleistete' geglaubt - und deshalb auch einiges daf&#xFC;r erduldet - haben, ern&#xFC;chtert und versp&#xE4;tet erkennen, wie sehr die J&#xE4;ger vor allem f&#xFC;r sich selbst gesorgt, ihre Besch&#xE4;ftigung gerechtfertigt und zum achtenswert scheinenden Beruf gemacht haben, dagegen vom Allgemeinwohl, das es nicht gibt (vor allem nicht auf Kosten Wehrloser, Gejagter und Geplagter), das sie aber zu wahren und in dieser Art wahren zu m&#xFC;ssen vorgaben, keine Ahnung hatten.<br/>
<br/>
<strong>Sind aber die Gejagten stark genug, sich zu wehren,</strong> werden sie irgend wann einmal selber zu J&#xE4;gern auf die sie Jagenden und Plagenden. - Worauf das dann hinausl&#xE4;uft, bedarf keiner weiteren Er&#xF6;rterung. Die Medien berichten ausf&#xFC;hrlich und gr&#xFC;ndlich falsch dar&#xFC;ber.<br/>
<br/>
&#xA0;</div>]]></content:encoded></item><item rdf:about="http://glaukothyr.blueblog.ch/teilchenbeschleuniger/muttertag.html"><title>Muttertag</title><link>http://glaukothyr.blueblog.ch/teilchenbeschleuniger/muttertag.html</link><description>Eine unbestimmte und doch beachtliche Zahl von M&#xFC;ttern ist fest entschlossen, alles zu tun und zu unternehmen, damit die...</description><dc:date>2009-05-10T11:55:37Z</dc:date><dc:creator>Peter Straub</dc:creator><dc:subject>013 Teilchenbeschleuniger</dc:subject><content:encoded><![CDATA[<p xmlns="" align="justify"><strong>Eine unbestimmte und doch beachtliche Zahl von M&#xFC;ttern ist fest entschlossen, alles zu tun und zu unternehmen, damit die Welt f&#xFC;r ihre Kinder eine bessere werde</strong> - und beginnen damit bei ihren Kindern, statt bei sich selbst. So lehren sie unbedacht ihre Kinder, mit dem 'gut' Gemeinten und nicht zu Ende Gedachten bei den Andern zu beginnen und es andern aufzuzwingen statt es selbst zu riskieren und zu tun.<br/></p>
<p xmlns="" align="justify">Sie halten ihre Sehnsucht f&#xFC;r die Welt und sich selbst als dieser enthoben. Sie meinen, zu wissen, was unter keinen Umst&#xE4;nden zuzulassen sei - und das ist alles, was ihrem Traum und Bild von der 'besseren' Welt widerspricht, ohne zu fragen, welchen Anteil sie selber daran haben, dass die Welt nicht so ist wie sie meinen, dass sie sein m&#xFC;sste.</p>
<p xmlns="" align="justify">Sie opfern die Freiheit und die Lebensfreude ihrer Kinder auf den Altaren ihrer ertr&#xE4;umten und ersehnten G&#xF6;tter.<br/></p>]]></content:encoded></item><item rdf:about="http://glaukothyr.blueblog.ch/teilchenbeschleuniger/schoepfungen-paradiese-und-.html"><title>Sch&#xF6;pfungen, Paradiese und ...</title><link>http://glaukothyr.blueblog.ch/teilchenbeschleuniger/schoepfungen-paradiese-und-.html</link><description>... 'die' Gr&#xFC;nde f&#xFC;r deren 'Endlichkeit'
Die guten 'Ratschl&#xE4;ge' und 'weisen Spr&#xFC;che' vor m&#xE4;rchenhaft...</description><dc:date>2009-04-27T10:42:15Z</dc:date><dc:creator>Peter Straub</dc:creator><dc:subject>013 Teilchenbeschleuniger</dc:subject><content:encoded><![CDATA[<p xmlns=""><strong>... 'die' Gr&#xFC;nde f&#xFC;r deren 'Endlichkeit'</strong></p>
<div xmlns="" align="justify">Die guten 'Ratschl&#xE4;ge' und 'weisen Spr&#xFC;che' vor m&#xE4;rchenhaft sch&#xF6;nen Kulissen im PPS-Format haben Hochkonjunktur. Das S&#xFC;sse soll &#xFC;ber das Bittere siegen.<br/>
Jeder Rat einzeln ist sehr sinnig, jede dieser Weisheiten gr&#xFC;ndet - f&#xFC;r sich allein genommen - unendlich tief. Alle zusammen zusammenger&#xFC;hrt sind ein bisschen viel und k&#xF6;nnen in der Praxis einander ganz sch&#xF6;n in's Gehege kommen.<br/>
Sie k&#xF6;nnen auch dazu verleiten, das H&#xE4;ssliche und Unangenehme (Verantwortung, Augaben) auf Andere - in der Regel Schw&#xE4;chere - abzuschieben, wie es ja auch auf vielen Ebenen der Wirtschaft und Politik sehr auff&#xE4;llig geschieht.<br/>
Die regelm&#xE4;ssig absolute, bedingungslose Formulierung dieser Weisheiten unterst&#xFC;tzt ungewollt Denkformen wie :</div>
<blockquote xmlns="">
<div align="justify">"Wenn nur dieses so und so und daf&#xFC;r jenes nicht mehr w&#xE4;re, w&#xE4;re Alles f&#xFC;r Alle und immer gut, k&#xF6;nnten alle politischen, wirtschaftlichen und medizinischen Probleme der 'Menschheit' f&#xFC;r alle Zeiten gel&#xF6;st sein."</div>
</blockquote>
<div xmlns="" align="justify">Solche Denkformen scheinen bestechend einfach und unwiderlegbar, ihre Umsetzung in eine nachhaltig ('ein f&#xFC;r alle Mal') und bis in's kleinste perfekt wirkende Praxis artet regelm&#xE4;ssig in totalit&#xE4;re Eskapaden aus.</div>
<div xmlns="" align="justify">&#xA0;</div>
<div xmlns="" align="justify">Alle Ratschl&#xE4;ge dieser Art haben nur bedingte Geltung, etwa (nur als schematische Vorschl&#xE4;ge zu verstehen):<br/></div>
<ul xmlns="">
<li>Es ist richtig, sich Zeit zu nehmen, wenn das nicht auf Kosten der Zeit Anderer geht.</li>
<li>Es st sch&#xF6;n, Pl&#xE4;ne zu haben, wenn man weiss, wozu.</li>
<li>Es ist gut, dankbar zu sein, wenn man sich Rechenschaft gibt, wem wof&#xFC;r.</li>
<li>Es ist erquickend, andere zum Lachen zu bringen, wenn man begreift, wor&#xFC;ber.</li>
<li>Es ist verdienstvoll, andern Hoffnung zu machen, wenn man offenlegt, worauf.</li>
</ul>
<div xmlns="" align="justify">Der Grundtenor solcher absolut formulierter Ratschl&#xE4;ge und 'Weisheiten' in ihrer Gesamtheit verheisst ein 'Paradies', das letztlich auf sich selbst beruht, sich selbst befriedigt und gen&#xFC;gt und sich mangels sch&#xF6;pferischer Impulse ersch&#xF6;pft. Das ist dann der Punkt, wo 'Erkenntnis' verlockend wird, weil 'Leben' ohne sch&#xF6;pferische Ausl&#xF6;sungen und mangels Bewegung zum f&#xFC;r das Lebendige unertr&#xE4;glich todgleichen Zustand wird.<br/>
Das Paradies ger&#xE4;t unerwartet in Widerspruch zur Sch&#xF6;pfung.<br/></div>
<div xmlns="" align="justify">&#xA0;</div>
<div xmlns="" align="justify">In Wahrheit war die 'Vertreibung aus dem Paradies' keine Vertreibung sondern ein provozierter Aufbruch aus dem Paradies, zu verstehen als Fortsetzung der Sch&#xF6;pfung und als deren Eintritt in einen endlosen, dem Sch&#xF6;pfenden entgleitenden und - mehr oder weniger pl&#xF6;tzlich (big bang!) - entwachsenden Evolutionsprozess.<br/>
(Es gibt auch nicht 'die Sch&#xF6;pfung' sondern deren unendlich Viele von vielen gr&#xF6;sseren und kleineren 'Sch&#xF6;pfern' in wachsender Zahl).<br/></div>
<p xmlns="">&#xA0;</p>
<p xmlns="">&#xA0;</p>
<p xmlns="">&#xA0;</p>]]></content:encoded></item></rdf:RDF>
