2007-12-29

'Oseltamivir'? - 'Zanamivir'? wer erinnert sich noch?

Von glaukothyr @ 14:47 [ 013 Teilchenbeschleuniger ]

Das gigantische Geschäft damit ist wohl gemacht, seine profitabelste Phase abgeschlossen ?

Vogelgrippe adé ?, adé ?, - ade ?

Das reicht für heute. Schönes Wochenende.

P.S. Die Links zu den Worten sind absichtslos und mit vorsätzlichem Leichtsinn ausgewählt und haben mit dem Verwendungszweck des Teilchenbeschleunigers rein gar nichts zu tun.

Auskünfte erteilt : Uranus in Fische
Für diese wird jede Haftung abgelehnt.

 

 

 


2007-12-28

Wert

Von glaukothyr @ 17:35 [ 013 Teilchenbeschleuniger ]
Wert, ob als Ideal oder stoffliches Gut vorhanden und aufgefasst, ist das Ergebnis nach kartesischer Methode erfolgter Zerlegungen und Zerstückelungen von Lebendigem und Gegenwärtigem und anschliessender 'Aufarbeitung' und Rezyklierung des Zerhackten und seiner Reste zu und in 'zeitlose' bzw. entzeitlichte Vergangenheitspräparate mit Geltung für eine virtuelle, weil sinnwidrig ex nunc ad infinitum (ac absurdum) ubique ausgewalzte Gegenwart (Währung!).

2007-12-24

Die Sekte des Zweiten Thermodynamischen Satzes

Von glaukothyr @ 17:20 [ 013 Teilchenbeschleuniger ]

Passionierte Rechthaber, die davon einmal gehört haben, argumentieren den von ihnen als Gegner oder gar Feinde Auserkorenen aber Gering- oder auch Unterschätzten gegenüber gerne mit dem "zweiten thermodynamischen Satz", in der Hoffnung, so ihre Gegner zur Erwiderung unfähig zu machen.  Dabei tun sie, ohne sich Rechenschaft darüber zu geben, so, als gelte dieser Satz nicht allgemein, sondern speziell und nur für das Verhalten der von ihnen Beschuldigten. Sie haben eben den Satz nicht verstanden. (Übrigens gilt dieser Satz als nicht bewiesene allgemeine Erfahrung (Axiom) und es wird von Vielen seine mathematische Unbeweisbarkeit vermutet).

Genau so funktioniert Fundamentalismus. Gott ist, wie von seinen Erfindern und Erschaffern bezweckt und erwartet, immer nur auf Seiten derer, die ihn zuerst oder am lautesten anrufen.

P.S. Es gibt auch überzeugte Verfechter der Demokratie, die von eben dieser das Wesen nicht begriffen haben sondern sie ausschliesslich nach ihrem, sie begünstigenden Verständnis  ausgelegt und praktiziert haben wollen.


2007-12-15

Leiden und Sterben

Von glaukothyr @ 14:09 [ 013 Teilchenbeschleuniger ]
Wer sich aufmerksam, wachen Geistes und mit Anteilnahme umsieht, kann der Frage nicht ausweichen, ob es wirklich einen wesentlichen und lohnenswerten Unterschied macht, an der eigenen Krankheit, wie schrecklich und quälend sie auch sein mag, oder an einer Kräfte, Zeit und Ressourcen verzehrenden und nicht selten den letzten Rest von Eigenständigkeit und Würde verschleissenden 'Therapie' bzw. -behandlung zu leiden und zu sterben.
In nicht seltenen Fällen sind das Leben mit der Krankheit und das Leiden und Sterben daran das Gesündere, für den Kranken selbst und ganz bestimmt für seine Um- und Nachwelt, zu der weit mehr gehört, als bloss das kleine Grüppchen engster Vertrauter und Anhänglicher.
Die Antwort auf die eingangs gestellte Frage hängt sehr davon ab, wie eigenständig die Auffassung des Kranken von Leben generell, von seinem Leben im Besonderen gewachsen und sich von Sentimentalitäten, kleinmütigen Ängsten und von Allgemeinplätzen des 'Wissens' und der Politik befreit hat.

2007-12-14

12./13. Dezember 2007 - Wende in der Schweizer Parteipolitik?

Von glaukothyr @ 18:12 [ 012 Vermittlung erforderlich ]

Wirklich eine Wende ?

Wenn es sich tatsächlich um eine Wende handeln sollte, dann wird es müssig sein, zu fragen, wer und was sie herbeigeführt hat, unmöglich zudem, die Frage zu beantworten, für alle diejenigen, die mitten drin stehen und die Wende nicht verstehen, ob nun davon überrascht oder als deren Agenten.


Die 'Sieger' und die Andern

Diejenigen, die sich als 'Sieger' wähnen, haben vielleicht am aller wenigsten begriffen, jedenfalls nicht mehr, als diejenigen, die sich - zuweilen auch etwas wehleidig und scheinheilig - in der Rolle der ungerecht Behandelten gefallen.


Eine unvermeidliche Entwicklung

Was sich diese Woche abgespielt hat, war nach den Wirkweisen noch lebendiger Demokratie überfällig.
Es ist nicht wirklich das Verdienst der Akteure, jedenfalls nicht derjenigen, die sich jetzt noch 'freuen', sondern das Ende einer Etappe in der Entwicklung Schweizerischer Partei- politik, ist der operettenhaft geratene Schlussakt zum Trauerspiel des Wahlkampfs um die vorangegangenen Parlamentswahlen.

Demokratie muss sich ihrem Wesen gemäss jeder Benutzung widersetzen

Diejenigen, die einen bestimmten Mann nicht mehr im Bundesrat sehen wollten, sind in derselben Weise irregeleitet, wie es die Auffassung ist, nur eine ganz bestimmte Person und niemand sonst könne eine Partei in der Teil- und Handhabe von Staatsgewalt repräsentieren. Letzeres ist ein absolutistisch monarchistisches Moment, das sich mit freiheitlich rechtsstalicher Demokratie elementar nicht verträgt.

Mit Demokratie verträgt sich aber eben so wenig die Weigerung, einen Gesprächs- partner wegen seiner anderen Vorstellungen von Demokratie, Gesellschaft, Staat, Wirtschaft, Wissenschaft und von den Wirklichkeiten und Zukünften, worin all dies stattfindet und sich wandeln wird, anzunehmen. Das ist ein autoritäres Moment, das mit einer Demokratie auf dem gehobenen, transdisziplinären Bildungsniveau, worauf dieselben Leute sich nicht wenig einbilden, unvereinbar ist.
Wer immer versucht, Demokratie zur Plattform seiner Rechthaberei und Zwängerei zu machen, wird scheitern - es sei denn, er habe sie zuvor bereits geknebelt oder gar zerstört.

Vergeltung ist keine Politik - ja nicht einmal ein lohnender Krieg

Der Fehler desjenigen, der bei sich erstbestens bietender Gelegenheit sein Mütchen kühlt, ist, sich auf die Provokation des Gegners fixieren haben zu lassen. Diese Provokation bestand und besteht letztlich in der imposanten Demonstration von Stärke.
Die Akteure vom 12./13. Dezember wollten diese Provokationen nicht mehr länger aushalten. Sie hofften, die Ursachen und den Urheber dieser Provokationen handstreichartig beseitigen zu können.
Das genau ist leider ein verhängnisvoller Irrtum. Die Ursachen nämlich bleiben auch dann, wenn derjenige, der sie zur Sprache bringt, aus der Gesprächsrunde formell 'entfernt' worden ist.


Das verdrängte Problem : Ratlosigkeit

Der Kampf der Parteien um ihre Partizipation an der Gesetzgebung und an den Staatsgeschäften hat die Rat- und Hilflosigkeit der grossen Zahl der Politiker gegenüber den Kollektivität und Normativität gestaltenden und auch bedrohenden Kräften deutlich offenbart. Diese Ratlosigkeit wird nicht dadurch beseitigt, dass man vesucht, Stimmen, die darauf hinweisen, zum Schweigen zu bringen - aber auch nicht dadurch, dass man mit einer Stärke protzt, die gegen die wirklichen Gefahren nichts vermag. Die Mehrheit einer Partei allein vermag rein gar Nichts gegen den Klimawandel oder gegen Hunger, Wassermangel und Seuchen. Und wenn diese Gefahren erst mal an die Türen auch in der Schweiz pochen, wird es keine Bedeutung mehr haben, ob welche unter den Elenden und Toten zuviel oder gar Verbotenes geraucht haben oder von einem Genervten mit einer Waffe niedergetreckt worden sind, die vorschriftswidrig in seine Hände gelangt ist.

Neudefinierung der Politik und ihrer Gegenstände unausweichlich

Erstaunlich ist eigentlich, dass die Akteure vom 12./13. Dezember (das genannte Datum ist nicht dasjenige der Aktionen sondern dasjenige ihres Ergebnisses) nicht realisiert haben, dass der Wahlerfolg des für sie und ihre Art, sich selbst als Politiker zu legitimieren, offenbar unentbehrlichen Feindbildes ein 'Marketingerfolg' von geschickten Wahl- kampfstrategen war und nur scheinbar ein politischer.
Marketing erreicht nicht die Wähler oder 'das Volk' sondern die frustrierten Sehnsüchtigen und Träumer. Das Problem liegt also offenbar in der Optik der Akteure auf Wirklichkeit und in der Auffassung davon, wozu Politik eigentlich tauge, notwendig - und auch zulässig und nicht zulässig - sei.
Diese Fragen sind durch die jüngsten Ereignisse neu und für 'Sieger' und 'Verlierer' gleichermassen unausweichlich gestellt. Damit neigen sich auch die Zeiten des Politisierens, das sein 'Heil' im 'Sieg' sucht, dem Ende zu. Siegen löst nämlich keine Probleme, sondern schafft neue bzw. gibt den alten neue Namen, Gestalt und Brisanz.
Die Wende besteht in der Unausweichlichkeit der Einsicht in diese Wirklichkeit.











2007-12-11

UBS ? - Der Name kann bleiben

Von glaukothyr @ 12:58 [ 013 Teilchenbeschleuniger ]

Union Bank of Ssss ... ???

.... SINGAPORE !

- RIGHT! 


Königsopfer gehören in die Steinzeit

Von glaukothyr @ 12:30 [ 012 Vermittlung erforderlich ]

Die Medien rufen bezüglich der Auswirkungen der US-Primeratekrise auf 'Schweizerische' Banken nach einer Antwort auf die vermeintlich berechtigte Frage: "Müssen auf der Chefetage Köpfe rollen?"

Zur Frage selbst, ob nun Köpfe rollen sollen, ob auf einer 'Chefetage' (wo ist das wirklich?) oder anderswo, deutlich und bestimmt :"NEIN!" - übrigens aus letztlich und prinzipiell denselben Gründen, aus denen auch Vorbehalte gegenüber Prozessen gegen Kriegsverbrecher statt über Kriegsverbrechen und deren Ursachen angebracht sind.

Die Personalisierung eines Unglücks, seiner Ursachen und der Umstände, unter denen es möglich wurde, ist ein reflexartiger Rückgriff auf magische Praktik, das gestaltlos Böse an einem Ereignis und an eine dazu in Beziehung stehende bzw. gestellte Person festzumachen bzw. es - z.B. in ein Dokument wie ein Protokoll oder ein Urteil - zu bannen und dann an der Person eine rituelle Vernichtung des Bösen in gleicher Weise vorzunehmen, wie ihr zuvor, als sie noch Erfolg allegorisierte, rituelle Opfergaben in Form von tributartigen Gehalts- und Bonuszahlungen dargebracht worden sind. Genau das entspricht dem steinzeitlichen Kult und Ritual des Königsopfers. Es passt überhaupt nicht in eine Welt und Gesellschaft, die in Erwägung zieht und sich auch anschickt, den Nano- und den Myriokosmos zu begreifen.

Statt dessen muss die Möglichkeit zu Verantwortung geschaffen werden (was dem 'Konsequenzen ziehen' vorangehen muss). Verantwortung heisst aber, auch die letzten Fragen, die sich im Zusammenhang und bezüglich einer beanspruchten Kompetenz stellen, zu beantworten, so weit man kann, einerseits, die Grenzen der eigenen Kompetenz zu anerkennen, wo man sich zur Beantwortung solcher Fragen für unfähig - oder unwillig - erklären muss, andererseits.

Für die Beschreibung aller weiteren Folgen, die sich hieraus ergeben, ist hier kein Platz.

Es gibt eine tabloidjournalistische Redensart, die in vermeintlich 'demokratisch' presse- freiheitlicher Manier Verantwortlichkeit mit Schuld gleich setzt und damit wiederholt und fortgesetzt die Polit- und Mentalökologie Freiheitlichkeit und Entwicklung anstrebender Kollektive ahnungslos aber schwer belastet.

Verantwortung ist die eigentlich zentrale Leistung derjenigen, die Kompetenz beanspruchen und haben und sich dieser (Kompetenz) entsprechend zu jener (Verantwortung) verpflichten.
Jemand zur Verantwortung ziehen darf nicht heissen, sie/ihn anzuklagen und noch weniger, sie/ihn schuldig zu sprechen. Das wäre die Manier von 'Volksgerichtshöfen', die anders, als sie mit ihrem Namen verheissen, alles andere als zivilisiert, rechtstaatlich und demokratisch sind.

Schuldig werden die sich auf ihre Kompetenz Berufenden - gleichgültig ob in Wirtschaft, Wissenschaft oder Politik - wenn sie die Antworten auf die dringlichen Fragen betreffend ihre Kompetenz und Kompetenzhandhabung nicht bzw. nur scheinbar, also nicht sachlich sondern bloss rituell (wie es z.B. in Gerichtsprozessen jüngst geschah und alter Gewohnheit gemäss weiter geschieht und geschehen wird) geben und so ihren Beitrag zur nötigen Weiterentwicklung der fraglichen Kompetenz gegenüber dem System, dem sie dienen und gegenüber der Gesellschaft und den Kollektiven, denen dieses dienen sollte, schuldig bleiben.

Es gibt eine in jüngerer Zeit von vielen mit Eifer verwendete Redensart, wonach die Wahrheit die Menschheit befreien werde. Darauf kann warten, wer daran glaubt.
Die Menschen müssen einander für die Einsicht in die Wahrheit beistehen und sich gegenseitig zur Fähigkeit zur Wahrheit befreien. Hier ist prominent das Erziehungs- und Bildungswesen gefordert und es muss sich den aktuellen Herausforderungen gemäss globalisieren, um der wirtschaftlichen und ressourcenstrategischen Globalisierung Grenzen und Richtungen weisen und konstruktive Anstösse geben zu können.

Alles Übrige ist auch wichtig und in den Beiträgen anderer nachzulesen.


2007-12-05

Die Wissenden, Experten und Gelehrten

Von glaukothyr @ 13:43 [ 013 Teilchenbeschleuniger ]
Die Lebensretter und -bewahrer in Amt und Ethik-,
Sozial-, Bildungs-, Kultur- und Gesundheits-
kommissionen halten ihr Wissen und Gelehrtsein
für das Leben selbst und gaukeln
mit Hülsen und Spreu.

Die Früchte gedeihen oder verderben genau so
ob's die Wissenden und Wollenden gibt oder nicht.